Wie VR bei der Patientenkommunikation hilft

Begonnen von MDZRDK, 08.07.2025, 09:16*

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MDZRDK

Virtual-Reality-Brillen werden eingesetzt, um Patientinnen und Patienten ihre Erkrankungen sowie geplante Eingriffe anschaulich zu erklären. Radiologische Aufnahmen (z. B. CT oder MRT) werden in dreidimensionale, interaktive Modelle umgewandelt, die sich in der VR-Brille räumlich betrachten, drehen, vergrößern und schichten lassen. Besonders für medizinische Laien wird das Verständnis komplexer Befunde dadurch deutlich erleichtert.

Die visuelle Aufbereitung hilft zudem, Ängste abzubauen, da Patientinnen und Patienten ihre Situation besser nachvollziehen können. Das steigert nicht nur die Akzeptanz der Behandlung, sondern kann auch den Genesungsverlauf positiv beeinflussen. Besonders geeignet ist diese Technik für Fachbereiche mit komplexen Strukturen, etwa die Neuro- oder Leberchirurgie.

Auch medizinische Teams profitieren: Dank WLAN können Ärztinnen und Ärzte standortübergreifend in virtuellen Sitzungen gemeinsam an 3D-Modellen arbeiten, Befunde kommentieren und Operationen planen. Die VR-Technologie verbessert so nicht nur die interdisziplinäre Zusammenarbeit, sondern auch die Aus- und Weiterbildung im medizinischen Bereich.